Pestizide und Parkinson

Rapsfeld-WS

Wenn Pestizide krank machen

In Frankreich ist Parkinson als Berufskrankheit von Landwirten anerkannt. Als Auslöser der Krankheit gilt der exzessive Einsatz von Spritzmitteln. 

Auch in Deutschland häufen sich die Fälle. Bei einem Parkinson-Spezialisten im Allgäu geben sich kranke Landwirte die Klinke in die Hand. Doch von einer Anerkennung als Berufskrankheit ist man hierzulande weit entfernt.

„Das ist ein Großversuch an der Menschheit.“
Biolandwirt Hubert Krimbacher aus Kammeltal im Landkreis Günzburg

Im schwäbischen Ichenhausen gibt es eine Fachklinik zur Spezialbehandlung von Parkinson-Patienten. Die Klinik ist eine von nur 17 derartigen Einrichtungen in Deutschland. Der neurologische Chefarzt Joachim Durner beobachtet die Krankheitsumstände genau. Besonders auffällig: die Schilderungen aus dieser Patientengruppe ähneln vergleichbaren Fällen, wie sie von Landwirten in Frankreich protokolliert sind …  Quelle/Vollständiger Beitrag (auch zum anhören):  B5 Aktuell


Veranstaltungshinweis mit der dringenden Bitte um Beteiligung:663d54af51

„Wir haben es satt!“  Demo am 17. Januar 2015 in Berlin


Aktuelle Filmtipps:

Weiterführende Links:


Auch wenn es aussichtslos erscheint:  Bio wird zum Standard werden (müssen)!

Das größte Problem dabei sind nicht die Landwirte (manche Kommentare/Vorwürfe ihnen gegenüber sind häufig missverständlich formuliert, falsch adressiert oder nicht zu Ende gedacht) – sondern die „Funktionäre“ ihrer Verbände (z.B. DBV) sowie diverse Politiker, welche oftmals nicht das Gemeinwohl sondern die Interessen der Konzerne im Blick haben. Natürlich spielen auch die Konsumenten und die Medien eine wichtige Rolle. Die eine Lösung wird es nicht geben, aber es gibt Ansätze und Beispiele die Mut machen (s. Links). Übrigens: Mut macht auch ein Beispiel aus der Region, in dem sich der BN und der BBV für das gemeinsame Ziel an einen Tisch gesetzt hatten: „Furcht vor Maut-Flüchtlingen„.


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