Das Ende der Fahnenstange erreicht

Agrarbündnis Berchtesgadener Land / Traunstein

Teisendorf. (al) Wachstum, Wachstum, Wachstum, viele Politiker und alle der neoliberalen Ökonomen propagieren es noch immer und lassen dabei unseren endlichen Planeten außer Acht. Trotz dieser Endlichkeit und weil viele Politiker sich von der neoliberalen, kapitalistischen Denkweise haben einlullen lassen, wird produziert was das Zeug hält. Das Resultat ist, zumindest in den Industrieländern und in manchen Wirtschaftssparten horrende Überproduktion und Verschwendung. Diese Überproduktion und Form des Wirtschaftens werde jedoch durch anderweitige, ebenso horrende Armut und Mangel an Lebensnotwendigkeiten konterkariert und erkauft. Als ein heimisches Beispiel wurde die Milchindustrie genannt. Durch Überproduktion sei der Milchpreis so niedrig geworden, dass Milchbauern nicht mehr vom Erlös für ihre Milch leben könnten. Dem übermächtigen Konkurrenzdruck und der Profitgier unterliegen sogar Wirtschaftssparten, die sich „Fairtrade“ auf die Fahnen geschrieben haben, sagt Eine, die es wissen muss; die Unternehmerin Sina Trinkwalder. Trinkwalder studierte Politik und Betriebswirtschaft und arbeitete anschließend als Geschäftsführerin ihrer eigenen Werbeagentur. In 2010…

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Atomkraftwerk Temelin I sofort abschalten!

Schwere Sicherheitsbedenken an Schweißnähten im AKW Temelin
(Pressemitteilung zur Veranstaltung vom 25. März 2017)

Internationale Konferenz fordert am EURATOM-Jahrestag Untersuchung in Temelin und Stopp neuer Atomkraftwerke. 

München, 25. März 2017. Bedenken an allen Schweißnähten im Primärkreislauf von Temelin 1 äußerte Dieter Majer, ehemaliger technische Leiter der Atomaufsicht des Bundesumweltministeriums. Sein Fazit auf der Münchner Temelin Konferenz: „Ein großer Teil der erforderlichen Dokumentation kann nur herstellungsbegleitend belastbar erstellt werden. Wurde dies versäumt, so ist die erforderliche Qualität der betroffenen Schweißnähte nicht gewährleistet.“ 

„Die behördliche Aufklärung verläuft bislang viel zu zäh und auch das immer nur auf Druck von außen. Das Bundesumweltministerium hat sich nach anfänglichem positivem Engagement leider in intransparente Untätigkeit zurückgezogen.“, ergänzt die grüne Bundestagsabgeordnete und Atomexpertin Sylvia Kotting-Uhl. „Inzwischen sind wir auf einen neuen Widerspruch gestoßen, dem das BMUB trotz expliziter Bitte und konkreter Fragen aus diplomatischer Vorsicht nicht nachgeht. Die bestehenden Zweifel können nur durch gründliche Einsicht in die Dokumentation ausgeräumt werden. “Sie forderte deshalb die tschechische Atomaufsicht auf, diese dem deutschen Bundesumweltministerium entsprechend der Vereinbarungen des deutsch-tschechischen Atomabkommens zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich hat sie bei der tschechischen Atomaufsicht einen Informationszugangsantrag gestellt.

Dalibor Strasky, der Temelin-Beauftragte der oberösterreichischen Regierung sagte, dass der Betrug an den Schweißnähten im Sekundarkühlkreislauf inzwischen definitiv bestätigt wurde. 

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BI WAA NAA – Ausstellung

Die Weidener Bürgerinitiative gegen die Errichtung einer atomaren Wiederaufarbeitungsanlage und sonstiger atomarer Anlagen (BI WAA NAA) zeigt in der Zeit vom 21.03.2016 –  14.04.2016  die Ausstellung zu den Jahrestagen  WAA 30 Jahre – Tschernobyl 30 Jahre – Fukushima 5 Jahre (www.biwaanaa.de/ausstellung).

Ausstellung

„Es war ein einziges Lügenpaket vom Anfang bis zum Ende“  Altlandrat Hans Schuierer über die damalige Politik der Staatsregierung in Sachen WAA – s. Beitrag: Unbeugsam bis zum Schluss

Kein Geld für Atom – Stoppt Brüssel!

Die vorherige EU-Kommission hat skandalöse Atomsubventionen für die Errichtung eines der größten Atomkraftwerke der Welt in Großbritannien gebilligt. Das öffnet dem Neubau von AKW in Europa Tür und Tor.

Die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) haben direkt bei der EU-Kommission Beschwerde dagegen eingelegt. Ich habe mich dieser Beschwerde angeschlossen und bitte Euch alle:  Macht mit!

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Auf der Kampagnenseite https://www.ews-schoenau.de/kampagne könnt Ihr Euch in wenigen Minuten der Beschwerde anschließen.

Jede EU-Bürgerin und jeder EU-Bürger hat das Recht, Beschwerde zu erheben, und es sind auch keine Kosten damit verbunden. Doch nur wenn der Druck von uns Bürgerinnen und Bürgern stärker wird als der Einfluss der Atomlobby, wird die neue EU-Kommission die Fehlentscheidung zurückzunehmen.

Vielen Dank für Euer Engagement!

Stop TTIP und CETA!

„Zwei umfangreiche Handelsabkommen will die EU in nächster Zeit unterzeichnen: eines mit Kanada (CETA = Comprehensive Economic and Trade Agreement) und eines mit den USA (TTIP = Transatlantic Trade and Investment Partnership). Offiziell heißt es, dies schaffe Arbeitsplätze und steigere das Wirtschaftswachstum. Doch in Wirklichkeit sind die Profiteure dieser Abkommen nicht die Bürger/innen, sondern große Konzerne …“

Aktuelle Veranstaltung in unserer Region: siehe Termine!

Die Selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA braucht unsere Unterstützung, bitte mitmachen:  http://stop-ttip.org/de/

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Rockkonzert und Petition gegen die Stromtrasse

„Gleichstrompassage Süd-Ost“ soll nicht gebaut werden!

Am 29. Juni fand ein trassenweiter Aktionstag aller Bürgerinitiativen gegen die geplante Gleichstromtrasse Süd-Ost statt. Die Bürgerinitiative „Steinwald sagt NEIN zur Monstertrasse“ veranstaltete hierzu ein „Rock gegen die Stromtrasse“. Weiterhin können Sie unser Anliegen unterstützen in dem Sie diese Petition unterzeichnen.

Unsere Forderungen:
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