Das Ende der Fahnenstange erreicht

Agrarbündnis Berchtesgadener Land / Traunstein

Teisendorf. (al) Wachstum, Wachstum, Wachstum, viele Politiker und alle der neoliberalen Ökonomen propagieren es noch immer und lassen dabei unseren endlichen Planeten außer Acht. Trotz dieser Endlichkeit und weil viele Politiker sich von der neoliberalen, kapitalistischen Denkweise haben einlullen lassen, wird produziert was das Zeug hält. Das Resultat ist, zumindest in den Industrieländern und in manchen Wirtschaftssparten horrende Überproduktion und Verschwendung. Diese Überproduktion und Form des Wirtschaftens werde jedoch durch anderweitige, ebenso horrende Armut und Mangel an Lebensnotwendigkeiten konterkariert und erkauft. Als ein heimisches Beispiel wurde die Milchindustrie genannt. Durch Überproduktion sei der Milchpreis so niedrig geworden, dass Milchbauern nicht mehr vom Erlös für ihre Milch leben könnten. Dem übermächtigen Konkurrenzdruck und der Profitgier unterliegen sogar Wirtschaftssparten, die sich „Fairtrade“ auf die Fahnen geschrieben haben, sagt Eine, die es wissen muss; die Unternehmerin Sina Trinkwalder. Trinkwalder studierte Politik und Betriebswirtschaft und arbeitete anschließend als Geschäftsführerin ihrer eigenen Werbeagentur. In 2010…

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Petition für Milchmengenregulierung

Der Milchpreis kann nur steigen wenn die Menge reduziert wird!
Bitte unterzeichnet die Petition an den Bauernverband damit dieser sich für entsprechende Rahmenbedingungen einsetzt:
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Unterstützen Sie unsere Forderung nach einer Milchmengenregulierung in Krisenzeiten!

 

Ergänzende Informationen:

Agrarpolitik und Freihandel

Bitte um Unterstützung bei der Aufklärung über TTIP, CETA und TISA!
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1) Landwirtschaft: Vor allem die Landwirte, welche von den Folgen der Freihandelsabkommen besonders betroffen sein werden, wurden von Seiten der Politik und der Medien (z.B. landwirtschaftliche Zeitungen) sehr einseitig und völlig unzureichend informiert. Scheinbar soll der Eindruck entstehen, mit TTIP wären überwiegend Vorteile für die Landwirte verbunden. Dabei ist das Gegenteil der Fall!

Aber was tun? Viele denken, als Einzelner kann man nichts erreichen. Diese Meinung teile ich nicht. Zudem glaube ich, dass es immer mehr werden, die sich mit der aktuellen Situation nicht mehr abfinden wollen und sich für eine andere (Agrar-) Politik einsetzen.

Meine Einschätzung sowie Links zu besonders aufschlussreichen Hintergrundinfos habe ich im Dokument Agrarpolitik-Freihandel (pdf) zusammengefasst. Bitte leitet diesen Beitrag oder darin enthaltene Informationen entsprechend weiter.

2) Kommunen: Obwohl weitreichende negative Auswirkungen – nicht zuletzt auf kommunale Belange – zu befürchten sind, zeigen sich viele Politiker (vor allem unsere Abgeordneten) unbelehrbar! Im Hinblick auf die inzwischen bekannt gewordenen Details, ist dieses Verhalten für uns Bürger sowie für viele Kommunalpolitiker nicht mehr nachvollziehbar. 

Sehr viele Initiativen und NGO´s verfolgen die Vorgänge um TTIP kritisch und starten immer wieder gute Kampagnen. So wurde von Attac die Aktion 10000 Kommunen TTIP Frei ins Leben gerufen.

„Nur durch das Engagement möglichst vieler Bürger, Städte und Gemeinden sehen wir eine Chance, die Verantwortlichen zu bewegen, die Abkommen nicht in dieser Form zu unterzeichnen.“

Entsprechende Musteranträge, welche von Mandatsträgern, Fraktionen oder jedem Bürger eingebracht werden können, sind beispielsweise hier verfügbar: TTIP-Musteranträge.  Weiterführende Informationen:  Linksammlung TTIP


Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug.  Epikur von Samos