Pestizide und Parkinson

Rapsfeld-WS

Wenn Pestizide krank machen

In Frankreich ist Parkinson als Berufskrankheit von Landwirten anerkannt. Als Auslöser der Krankheit gilt der exzessive Einsatz von Spritzmitteln. 

Auch in Deutschland häufen sich die Fälle. Bei einem Parkinson-Spezialisten im Allgäu geben sich kranke Landwirte die Klinke in die Hand. Doch von einer Anerkennung als Berufskrankheit ist man hierzulande weit entfernt.

„Das ist ein Großversuch an der Menschheit.“
Biolandwirt Hubert Krimbacher aus Kammeltal im Landkreis Günzburg

Im schwäbischen Ichenhausen gibt es eine Fachklinik zur Spezialbehandlung von Parkinson-Patienten. Die Klinik ist eine von nur 17 derartigen Einrichtungen in Deutschland. Der neurologische Chefarzt Joachim Durner beobachtet die Krankheitsumstände genau. Besonders auffällig: die Schilderungen aus dieser Patientengruppe ähneln vergleichbaren Fällen, wie sie von Landwirten in Frankreich protokolliert sind …  Quelle/Vollständiger Beitrag (auch zum anhören):  B5 Aktuell


Veranstaltungshinweis mit der dringenden Bitte um Beteiligung:663d54af51

„Wir haben es satt!“  Demo am 17. Januar 2015 in Berlin


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Welternährung im 21. Jahrhundert

Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland – Interview – Bommert2014.

„Wir müssen weg von unserer ressourcenfressenden Form der Landwirtschaft“

Dr. Wilfried Bommert, Agrarwissenschaftler und Sprecher des Instituts für Welternährung in Nümbrecht

Im Interview wird auch auf die Demo in Berlin verwiesen:

„Auch die Zivilgesellschaft will eine Agrar-Ernährungswende.“ Die Zahlen der Großdemonstration „Wir haben es satt“ parallel zur „Grünen Woche“ geben ihm recht: Auch dieses Jahr demonstrierten wieder 30 000 Teilnehmer in Berlin gegen die industrielle Landwirtschaft und für ökologischen Landbau.

Um diese Agrar- und Ernährungswende voranzubringen hätten die Vereinten Nationen 2014 zum „Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe“ erklärt.

Zusammenfassung (sonnenseite.com)